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Kungsleden Süd Erfahrungsbericht Teil 3/3

by Laufliebhaber 3 Comments

Obwohl ich die für mich bis dahin härteste Etappe hinter mir hatte, schlief ich so gut wie schon lange nicht mehr.
Ich schlief ohnehin in Schweden ziemlich gut jede Nacht. Trotz hartem Boden, unbekannter Umgebung und fast durchgehender Helligkeit. Diese Nacht war wunderbar. Wie gerne würde ich das jetzt, da ich wieder daheim bin, erneut erleben.

Mal wieder durch Nebel und Nieselregen (ok, das Bild zeigt bessere Zeiten. Sieht halt einfach schöner aus…) brachte mich der Weg Richtung Grövelsjön. Die größte STF Fjällstation.
Nach der langen stillen und einsamen Natur fühlte sich der Ort fast an wie eine Autobahnraststätte.
So viele Menschen waren hier.
Mit alle ihrer Energie, Bewegung und Unruhe.

Du kennst Teil 1 meines Fahrtenberichts noch nicht? Dann am besten hier weiterlesen: KLICK

Inhaltsverzeichnis

  • fiese Mücken
  • Einkaufen im Grenzbau – festlich
  • durch die ewige Nässe
  • wie andere Wanderer so planen…
  • der Weg endet
  • ein wunderbarer Ort & ein Kochvideo
  • das letzte Aufbäumen
  • Übersicht Hütten
  • Video 1000 Kilometer Schweden
  • Reisebericht Teil 1
  • Reisebericht Teil 2
  • Kritik Wanderführer Fernwege.de
  • Wegverlauf und Karte

Trotzdem nahm ich mir ein Bett, was im schwedischen Preis/Leistung Verhältnis zum ersten mal eine Frechheit war, um mich zu sortieren. Die Karte zu studieren und die Etappen bis zum Ende durchzugehen.
Im Nachhinein war es das nicht wert. Doch in diesem Moment war es meine Lösung.

fiese Mücken

Ab Grövelsjön sollte der am wenigsten begangene Abschnitt des Kungsleden Süd anbrechen.
Komischerweise traf ich hier die meisten Wanderer.
Bevor ich sie jedoch alle traf, verbrachte ich noch die härteste Nacht in einem Windschutz am Skärvagan.
Ja, noch härter als meine Anreise auf dem Vierer an der nicht regulierbaren Heizung in der SJ Eisenbahn.
Wovon ich spreche? Kannst du in Teil 1 nachlesen.

gesichter-einer-auszeit119

Mit einer handvoll Mücken komme ich zurecht, dachte ich. Hatte ich doch schon vorher in kalten Nächten im freien geschlafen und mir mein Mückennetz einfach über den Kopf gezogen.
Doch nicht nur eine handvoll, sondern eine Armee der Finsternis aus Mücken, Gnitzen und anderen fiesen Fliegen machte sich ab Dämmerung auf, um mich zu essen.
Mit Softshelljacke, Handschuhen, Schuhen und dem Schlafsack als Decke lag ich nun in meinem Windschutz.
Jede Schwachstelle meiner „Rüstung“ wurde genutzt. Sie krabbelten in den Schlafsack. Am Hals in das Mückennetz. An den Handgelenken zwischen Jacke und Handschuh in den Ärmel.

Am Ende der Socken fanden sie einen Weg in die Hosenbeine. Manche machten sich nichtmal diese Mühe und stachen einfach durch alles hindurch.

Viel zu warm war das natürlich um zu schlafen. Denn die Nacht wollte einfach nicht kalt werden.
Mein Zelt auf der Schotterfläche vor dem Windschutz aufstellen kam nicht in Frage. Im Wald war aufgrund von Steinen und Wurzlen keine Chance.
Ich hätte einfach den mückendichten und luftigen Innenteil meines Zeltes im Windschutz aufspannen können. Bin ich nicht drauf gekommen. Überhaupt frage ich mich was ich mir dabei dachte.

Ich kann dir versichern, die Nacht ging nicht vorbei…
Wären meine Vorräte nicht am Ende. Ich wäre einfach in der Nacht weitergelaufen.

Einkaufen im Grenzbau – festlich

kungsleden-flotningen-grenzbua-3

Denn mit dem Grenzbau in Flötningen erreichte ich am nächten Tag den einzigen Lebensmittelladen auf den 380 Kilometern, neben den Fjällstationen, der ohne Umwege zu erreichen ist. Leider eine Stunde vor Öffnung. Warten in Kälte, Regen und Nebel war die Folge.
Ich brauchte halt was zu essen.

Die Verkäuferin war eine deutsche Auswanderin. In anderen Blogs hatte ich schon davon gelesen das es so sein soll. Das sie noch da war, freute mich sehr.
Ich versuchte wirklich nur das Nötigste zu kaufen.
Doch ich dachte mir halt, so viele Tage sind das nicht mehr. Und Abends mal Speck und Zwieblen zu haben oder etwas mehr als nur Haferflocken wäre doch eine top Angelegenheit.

grenzbau-flotningen-2

Als die Verkäuferin mir dann noch 24 abgelaufene Hot Dog Würstchen schenkte, kam ich sicher auf 8 Kilo Lebensmittel Zuladung.
Warum auch nicht, laufe ich halt mit knapp 30 Kilo durch den Wald… Das der Rucksack am Ende der Reise leichter ist als zu Beginn? Ach Quatsch…

Für diesen Tag waren es schönerweise nur noch 20 Kilometer.
Mit seinem Ende in der Rasthütte Röskåsen. Ein toller Ort.
Ofen einheizen. Tee trinken. Im Eisbach waschen. Alles trocknen. Nichts mehr hören.
Nur den Regen der draußen fällt und Wind der in den Bäumen weht.

durch die ewige Nässe

Kungsleden

Im Regen, durch Sumpf, über Wiesen und Wege welche mittlerweile entschieden hatten ein Bach zu sein, zog ich am nächsten Morgen weiter.
In der nächten Rasthütte traf ich dann Hendrik und Hardo.
Erst auf Englisch sprechend fanden wir schnell heraus, das wir alle das selbe Land als Heimat hatten.
Wir sahen uns von diesem Tag immer spätestens Abends in einer der Hütten.
Besonders spannend war für mich wie die beiden ihrerseits die Reise planten.

wie andere Wanderer so planen…

Hardo hatte z.B. für die komplette Zeit von geplanten 3 Wochen, seine Verpflegung dabei. Abgewogen in Beuteln.
Bestehend aus Haferflocken, Nährstofftabletten und je Tag eine Trekkingmahlzeit im Beutel zum aufbrühen. Für hier und da noch ein Energieriegel.
Henrik hingegen hatte einen Kocher dabei der sich nicht bewährte und nutzlos wurde. Mit Knäckebrot, Snacksalami und Unmengen an Schokoriegeln (der Rezeption eines B&B abgekauft) bestritt er so die 380 Kilometer.
Was beide gemeinsam hatten war, sie reisten ohne Wanderkarten an. In der Hoffnung sie in Schweden günstiger kaufen zu können.

Zum einen waren die Karten dann nicht günster, zum anderen gab es nicht mehr alle Teilstücke die gebraucht wurden.
Also einfach mal nur nach Wegmarkierung laufen. Wird schon…

gesichter-einer-auszeit122

Eine völlig andere Planung als die, welche ich bevorzuge.
Ohne Karte anreisen? Niemals.
Nicht wissen ob der Kocher für die Reise sinnvoll ist? Gotteswillen…
Ich schaue mir im Vorfeld doch sogar die Höhenlinien auf der Karte an und markiere den gesamten Weg. Davon das ich mein Essen auf dem geplanten Kocher ausprobiere um zu prüfen wieviel Spiritus verbraucht wird, ganz zu schweigen.
Hat in meiner Küche Wind geweht welcher dazu führt das ich doppelt so viel Brennstoff benötige?

Nein.
Hab ich das berücksichtigt?
Auch nein.
Bin ich trotzdem satt geworden und habe überlebt?
Klar.

der Weg endet

Trotz dieser Unterschiede, wir alle sind den Weg bis zum Ende gegangen.
Haben unsere Erfahrungen gemacht, Spaß gehabt und haben schwere Momente überstanden.
Es geht immer weiter. Nicht immer leicht. Manchmal unfassbar nicht leicht.
Doch am Ende wird es meist einfach nur lehrreich und wunderbar sein.

Jungs, wenn ihr das lest und ich etwas falsch dargestellt habe, korrigiert mich gerne 🙂

Oft denke ich darüber nach, wann ich mich am wohlsten gefühlt habe.
Mit der Hoffnung diese Momente reproduzieren zu können.
Leider habe ich dafür kein Rezept entdeckt, das sich standartmäßig wiederholen lässt.
Oft war es der Fall, wenn ich Erwartungen und Leistung losgelassen und stattdessen zugelassen habe. Ohne zu wissen wie das geht.
Oder wenn ich entdeckt habe was es für mich bedeutet zu spielen.

ein wunderbarer Ort & ein Kochvideo

Im Fulufjället fand ich z.B. meine Lieblingsschutzhütte. Ohne das ich davon im Vorfeld etwas ahnte.
Mit Blick auf den See zu kochen werde ich niemals vergessen.

tangsjostugan-3

Mitten im Fjäll ein unprofessionelles Kochvideo zu drehen. Ansich unvorstellbar für mich.
Ich habs einfach mal gemacht.
Mit den Wolken spielen. Eine Stunde habe ich auf dem Berg verbracht.
Bin ich langsamer voran gekommen und hab erst spät mein Tagesziel erreicht?

Sicher.
War er dennoch gut?
Oh ja, es war einer der besten.

das letzte Aufbäumen

kungsleden-transtrandsfjallet-29

Auf den letzten Kilometer zeigte mir der Kungsleden nochmal was er so drauf hat.
Sturm und horizontaler Regen vom feinsten. Ich hatte sogar ein bisschen Spaß dabei. Obwohl nur die Regenhose hielt was sie versprach.
Wähnte ich mich doch bald in Trockenheit.

Ich hatte nämlich die Idee im Hotel am Ende meines Weges zu fragen, ob ich mich dort umziehen darf um dann 2h auf den Bus zu warten.
Kann ja keiner ahnen das die Rezeption am Sonntag geschlossen und man als Nicht-Gast somit keinen Zutritt hat.

gesichter-einer-auszeit144


Hab ich mich halt vor dem Hotel um und alles was ich noch trocken im Rucksack hatte, angezogen.
Der ICA hatte geöffnet und so habe ich dann ruhigen Gewissenes 750 Schoko-Blaubeer-Knuspermüsli mit Joghurt gegessen bis der Bus vorfur um mich in 3h bis nach Borlänge zu bringen.

Ein weiteres Teilstück meiner Schwedenauszeit war nun an ihrem Ende angekommen. Ich konnte bereits fühlen, , das ich mit dem schnellen Wechsel von Natur zu Stadt nicht zurechtkommen würde. Borlänge als Ort wie er eben ist zeigte mir dies deutlich.


Maximal nur noch zum umsteigen um wieder von dort fortzukommen werde ich wieder dorthin kommen.
Stockholm half mir zum Glück, das die Schlucht meiner Rückkehr nicht allzu tief oder besser gesagt, gepolstert ausfiel.

Ich kann an dieser Stelle nicht schreiben das mein Projekt Schweden Abenteuer vorbei ist.
Denn ist nicht vorbei.
Noch lange nicht.

Weitere Artikel und Wissenwertes zum Kungsleden Süd findet ihr hier:

Übersicht Hütten

Übersicht Schutz,- und Rasthütten, Fjällstationen

Video 1000 Kilometer Schweden

1000 Kilometer Schweden

Reisebericht Teil 1

Reisebericht Teil 1

Reisebericht Teil 2

Reisebericht Teil 2

Kritik Wanderführer Fernwege.de

Kritik Wanderführer Kungsleden Süd

Wegverlauf und Karte

Storlien bis Grövelsjön

© OpenStreetMap contributors

Grövelsjön bis Sälen

© OpenStreetMap contributors

Filed Under: Kungsleden Süd, Projekt Schweden, Reisebericht Schweden, Schweden Tagged With: Auszeit, Kungsleden, Schweden

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𝗦𝗸𝗮𝗻𝗱𝗶𝗻𝗮𝘃𝗶𝗲𝗻 & 𝗙𝗲𝗿𝗻𝘄𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻
🇸🇪 Den Norden gefühlt, gefilmt, geschrieben.
🇳🇴 Erzählt aus Stille, Wind & Worten.
Wenn du suchst, was nicht laut sein muss

Fernwanderungsproblem 😂 Ich weiß nicht, ob ich aus Fernwanderungsproblem 😂
Ich weiß nicht, ob ich aussehe wie nach 800 km… oder wie nach 8 Wochen Urlaub. Was denkst du?

#Nordkalottleden, #Polarkreis, #Outdoor, #Schweden, #Weitwandern
Polarkreis überquert ohne es zu merken – Fernwande Polarkreis überquert ohne es zu merken – Fernwandern in Skandinavien

Ich bin auf dem Weg nach Narvik einfach über den Polarkreis gelaufen und hab’s nicht mal bemerkt. Angeblich gibt’s da ein Schild. Ich hab keins gesehen.
Und ja, hätte ich es gesehen, ich hätte natürlich dort getanzt, Selfies gemacht und so getan, als wäre ich gerade offiziell im Norden angekommen 😇😂

#Nordkalottleden #Polarkreis #Outdoor #Weitwandern #Trekking
Skoaddejávre liegt da wie eine einfache Antwort im Skoaddejávre liegt da wie eine einfache Antwort im Narvikfjell, utbetjent und trotzdem voller Hände, die schon vor dir Holz nachgelegt haben.
Du kommst an, drehst den DNT Schlüssel, und es fühlt sich an, als hätte dich jemand leise erwartet.
Bank, Tisch, Ofen und ein Sofa mit Blick zum Wasser.
Draußen kann alles groß und rau sein, Nebel kann die Welt verschlucken, und drinnen wird daraus nur Wetter.
So ist es mit manchen Hütten. Sie sind kein Ort, sie sind ein Wiederfinden.

#fernwandern #skoaddejavrihytta #outdoorlife #norwaymylove
Wesen des Nordens die du sicher übersehen hast - I Wesen des Nordens die du sicher übersehen hast - Ich stand da, am Ufer und der See war so blau, als hätte jemand Tinte verschüttet und der Himmel hätte gelacht.

Und weil ich bin wie ich bin, laufe ich ja nicht nur Kilometer, ich laufe auch an mir selbst vorbei. Manchmal zumindest. Dann brauche ich solche Orte, die mich leise am Ärmel ziehen und sagen - Schau. Jetzt!

Vielleicht sitzt da wirklich ein Eisnäher am Ufer. Vielleicht hütet oben ein Wolkenhirte seine weißen Schafe. Noch viele Vielleicht…

Wenn du magst, wisch mit mir durch diese Wesen des Nordens, die du sicher fast übersehen hättest.

#fernwandern #swedenmylove #nordishmoments #nordischemythologie #draußensein
Ich stand da, am Ufer und der See war so blau, als Ich stand da, am Ufer und der See war so blau, als hätte jemand Tinte verschüttet und der Himmel hätte gelacht.

Und weil ich bin wie ich bin, laufe ich ja nicht nur Kilometer, ich laufe auch an mir selbst vorbei. Manchmal zumindest. Dann brauche ich solche Orte, die mich leise am Ärmel ziehen und sagen - Schau. Jetzt!

Vielleicht sitzt da wirklich ein Eisnäher am Ufer. Vielleicht hütet oben ein Wolkenhirte seine weißen Schafe. Noch viele Vielleicht…

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#fernwandern #swedenmylove #nordishmoments #nordischemythologie #draußensein
Die ersten Häuser nach Wochen und ich bleibe stehe Die ersten Häuser nach Wochen und ich bleibe stehen, als müsste ich erst wieder lernen, was ein Fenster ist.
700 Kilometer liegen hinter mir und plötzlich gibt es Dächer, Zäune und eine Straße, die so normal tut.
Ein Vorort von Narvik, meinem Ziel. Und mein Herz weiß noch nicht, ob es klatschen oder sich verstecken soll.
Ich rieche etwas, das nach Alltag klingt und merke, wie fremd mir das geworden ist.
Die Berge in der Ferne von denen ich heruntergestiegen bin stehen trotzdem da, als hätten sie mich bis hierher begleitet und jetzt einfach nur losgelassen.
Ich lächle, weil ich angekommen bin.
Und gleichzeitig zieht in mir schon wieder dieses kleine, wilde Los… 🥾⛰️ 

#Fernwandern #fernweh #swedenmylove
Manches Glück ist dünn wie Eis im Frühling. Nicht Manches Glück ist dünn wie Eis im Frühling.
Nicht schwach, nur fein.
Es trägt dich, wenn du nicht stampfst und nicht testest was es aushält.
Ein Blick auf Wolken, ein Geruch nach Stein oder ein Atem ohne Richtung.
Wenn man daraus aber eine Fahne macht, reißt es.
Still bleibt es heil.

#fernwandern #glück #nordishmoments
Woran merkt man, dass ein Ort nicht nur schön ist, Woran merkt man, dass ein Ort nicht nur schön ist, sondern wahr?

#Fernwandern #swedenmylove #nordgedanken
Zeit tut oft so, als wäre sie der Chef, als müsste Zeit tut oft so, als wäre sie der Chef, als müsste alles schneller, runder, sinnvoller werden.
Dabei ist Leben selten pünktlich, es stolpert, bleibt stehen, schaut in den Himmel und macht trotzdem weiter.
Manche Minuten sind leer, und genau darin atmet etwas auf, das du sonst übergehst.
Wenn du liebst, merkst du nicht die Uhr, du merkst Hände, Wärme und Blick.
Und wenn du erschöpft bist, zählt nicht der Plan, sondern dass du noch da bist, im eigenen Körper.
Vielleicht ist Zeit nur der Rahmen.
Und Leben ist das Bild, das sich nicht beeilen muss, um wahr zu sein.

#fernwandern #swedenmylove #narvikmountains
Lass uns Freunde werden

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Comments

  1. Niclas Schröder says

    29. Juni 2020 at 00:12

    Danke für den wertvollen Artikel! Lesenswert Blog.

    Antworten
    • Laufliebhaber says

      30. Juni 2020 at 18:03

      Danke Niclas, das freut mich!

      Antworten

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Ich stand da, am Ufer und der See war so blau, als Ich stand da, am Ufer und der See war so blau, als hätte jemand Tinte verschüttet und der Himmel hätte gelacht.

Und weil ich bin wie ich bin, laufe ich ja nicht nur Kilometer, ich laufe auch an mir selbst vorbei. Manchmal zumindest. Dann brauche ich solche Orte, die mich leise am Ärmel ziehen und sagen - Schau. Jetzt!

Vielleicht sitzt da wirklich ein Eisnäher am Ufer. Vielleicht hütet oben ein Wolkenhirte seine weißen Schafe. Noch viele Vielleicht…

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#fernwandern #swedenmylove #nordishmoments #nordischemythologie #draußensein
Die ersten Häuser nach Wochen und ich bleibe stehe Die ersten Häuser nach Wochen und ich bleibe stehen, als müsste ich erst wieder lernen, was ein Fenster ist.
700 Kilometer liegen hinter mir und plötzlich gibt es Dächer, Zäune und eine Straße, die so normal tut.
Ein Vorort von Narvik, meinem Ziel. Und mein Herz weiß noch nicht, ob es klatschen oder sich verstecken soll.
Ich rieche etwas, das nach Alltag klingt und merke, wie fremd mir das geworden ist.
Die Berge in der Ferne von denen ich heruntergestiegen bin stehen trotzdem da, als hätten sie mich bis hierher begleitet und jetzt einfach nur losgelassen.
Ich lächle, weil ich angekommen bin.
Und gleichzeitig zieht in mir schon wieder dieses kleine, wilde Los… 🥾⛰️ 

#Fernwandern #fernweh #swedenmylove
Manches Glück ist dünn wie Eis im Frühling. Nicht Manches Glück ist dünn wie Eis im Frühling.
Nicht schwach, nur fein.
Es trägt dich, wenn du nicht stampfst und nicht testest was es aushält.
Ein Blick auf Wolken, ein Geruch nach Stein oder ein Atem ohne Richtung.
Wenn man daraus aber eine Fahne macht, reißt es.
Still bleibt es heil.

#fernwandern #glück #nordishmoments
Woran merkt man, dass ein Ort nicht nur schön ist, Woran merkt man, dass ein Ort nicht nur schön ist, sondern wahr?

#Fernwandern #swedenmylove #nordgedanken
Zeit tut oft so, als wäre sie der Chef, als müsste Zeit tut oft so, als wäre sie der Chef, als müsste alles schneller, runder, sinnvoller werden.
Dabei ist Leben selten pünktlich, es stolpert, bleibt stehen, schaut in den Himmel und macht trotzdem weiter.
Manche Minuten sind leer, und genau darin atmet etwas auf, das du sonst übergehst.
Wenn du liebst, merkst du nicht die Uhr, du merkst Hände, Wärme und Blick.
Und wenn du erschöpft bist, zählt nicht der Plan, sondern dass du noch da bist, im eigenen Körper.
Vielleicht ist Zeit nur der Rahmen.
Und Leben ist das Bild, das sich nicht beeilen muss, um wahr zu sein.

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