Ich wache auf, als wäre die Nacht nur eine dünne Decke aus Stroh gewesen.Kaum Schlaf, eher ein schräges Dazwischen. Der Körper ist müde. Immerhin ist der Kopf ruhig.Vielleicht habe ich zu viel gegessen (ähhhm, nein), vielleicht zu viel gedacht. Vielleicht war es auch nur der Rest vom Schneefeld in den Beinen. Dieses Rutschen, das Vertrauen, der kleine Rest Angst, der sich … [Read more...] about Hemavan-Narvik: Padjelanta – Mija Ednama (km 384 – 456)
Fernwanderung
Hemavan-Narvik: Die Magie beginnt (km 366 – 383)
Am nächsten Morgen war ich langsam. Die Nacht hatte nicht gereicht, um den Tag wegzuschieben. Die Beine waren schwer, die Schultern müde. Das linke Knie steifer als am Abend. Ich bewegte es vorsichtig, tastete mich an die Grenze. Es war möglich, aber nicht elegant. Die Vorstellung, dass der Tag eine Flussquerung bereithielt, war in meinem Kopf wie ein Fels der noch auf mich … [Read more...] about Hemavan-Narvik: Die Magie beginnt (km 366 – 383)
Hemavan-Narvik: Schneefeld-Alarm (km 335 – 365)
Ich bin in Norwegen. Würde ich es nicht wissen, ich würde es nicht merken. Kein Grenzzaun, kein Schild. Nur ein anderer Tag im gleichen Grau.Die Luft roch aber noch genauso nach Stein und altem Schnee wie gestern. Das Wasser in den Bächen war noch genauso kalt, die Wolken noch genauso zerrissen. Vielleicht verändern Grenzen vor allem die Linien in unseren Köpfen. Die Hügel … [Read more...] about Hemavan-Narvik: Schneefeld-Alarm (km 335 – 365)
Hemavan-Narvik: Herbst ohne Eile (km 258-334)
Prolog Ich stand wieder an diesem Ort, in Kvikkjokk, und alles war gleich.Und alles war anders.Vielleicht war das die eigentliche Reise.Nicht die Strecke.Nicht der Anfang und das Ende.Sondern der Moment, in dem sich die Erinnerung in die Gegenwart legt –und man das Echo seines eigenen Staunens hört. Dies ist der dritte Teil der Reihe von Hemavan nach Narvik.Teil 1 der … [Read more...] about Hemavan-Narvik: Herbst ohne Eile (km 258-334)
Hemavan–Narvik: Raue Welt und Sahne (km 88–189)
Die Nacht in Ammarnäs hatte ein Bett, aber keine Ruhe.Zu kurz das Bett. Zu hart und zu eckig. Der Rücken bog sich in jede Richtung, nur nicht in die, die er gebraucht hätte. Und in den frühen Morgenstunden, wenn der Körper die Dunkelheit längst bemerkt hat, fingen die Beine an zu sprechen.Erst ein leises Ziehen, dann ein Brennen. Schließlich ein Stechen, das kam und ging wie … [Read more...] about Hemavan–Narvik: Raue Welt und Sahne (km 88–189)




