Hannover, 29. Juni 2014, 05:45 Uhr und es regnet. Es regnet sehr. So sehr, als wolle es nicht mehr aufhören.
Das Regenradar, also zumindest die App, zeigt ausschließlich blau. Was noch einmal den Blick aus dem Fenster untermauert. Ich könnte ja schließlich träumen.
Ja wirklich, Regen ohne Ende. Großartig… Es ist zum Glück nicht kalt oder windig. Oder beides.
Es ist einfach Hamburg.
Von daher wäre es vielleicht eine ganz interessante Premiere, einen Lauf in absolutem Regen zu erleben. Vom Prinzip ist es aber wie immer sinnlos, sich über die Zukunft Gedanken zu machen und mit ihr zu planen.
Es kommt doch eh immer anders.
Eine Regenjacke einzupacken wäre bei Abfahrt mit Blick auf die Zukunft trotzdem sinnvoll gewesen. Habe ich einfach mal nicht eingepackt.
Kann ja niemand ahnen, das in Hamburg angekommen, sich der Regen in leichtes Nieseln auflöst und nicht mehr wiederkommen würde.
Wie es sich nicht immer lohnt, über das Wetter der Zukunft Gedanken zu machen, so lohnt es sich auch nicht immer, große Pläne für zukünftige Läufe zu schmieden. Es ist gut sie zu haben, die Pläne und Ziele. Das sie sich dann aber auch so umsetzen lassen wie geplant, ist damit längst nicht unterschrieben.